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Das Aussehen
Der Krampus ähnelt in seinem Aussehen dem Teufel ebenso wie
mystischen und Tiergestalten. Im Normalfall wird die Figur des Krampus
durch folgende Utensilien bekleidet:
- Mantel/Hosenanzug aus Schaf- oder Ziegenfell
- Holzmaske aus Zirben oder Lindenholz mit Ziegenbock-, Steinbock- oder
Widderhörnern
- Kuhglocken oder
Balkenglocken (bzw. Rollen), die an einem Gürtel oder Gurt am Rücken
angebracht sind. Verwendet werden entweder eine Balkenglocke, die bis in die
Kniekehlen reicht, oder mehrere kleinere bis mittelgroße Kuhglocken. Die sog.
Rasseln oder Schellen sind im Brauchtum des Krampusses nicht zu Hause. Diese
werden nur von Schiachperchten verwendet.
- einem Rossschweif oder Kuhschwanz und einer Weidenrute, manchmal Kette
- eine sog. Butte (bairisch Kraxn),
ein auf dem Rücken befestigter Behälter, in dem - der Sage nach - böse Kinder
mitgenommen werden.
Die Ausstattung ist jedoch von Ort zu Ort unterschiedlich. Heutzutage gibt es
auch viele Krampusse, die eine Aluminium- oder Gummimaske tragen. In manchen
Teilen Niederbayerns ist es üblich, dass sich der Teufel in Kartoffelsäcke
kleidet. In dieser Gegend gibt es auch sogenannte Fellkrampusse, die keine
Maske, sondern nur Fell und Hörner tragen. Das laute Klingen der „Rollen“
sollte angeblich die bösen Winter-Geister vertreiben.
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